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Keine „alten  Zöpfe“ interessieren Jochen Traar, vielmehr experimentiert er in Grenzbereichen wie Wahrnehmung, Materialität und Metamorphose und rettet damit  ganz nebenbei das Abendland. Durch Transformation von Banalem, lässt er „ alter Egos“ von Dingen des täglichen Lebens entstehen, die über ihre ursprünglichen Funktion hinaus eine neue Definition erhalten, die - eine Frage der Wahrnehmung- schon immer (auch) vorhaben war. Er nimmt sich die Freiheit „mit anderen Augen zu sehen“ und schafft damit Werke, deren Materialbeschaffenheit und Oberfläche augenzwinkernd ein Paralelluniversum erschaffen. Dass den Dingen mehr innewohnt als ihre offensichtlich kulturgeschichtliche Definition es vorgibt bedarf der Freilegung und ist einer der Hauptaspekte der Arbeit von Jochen Traar. Es ist alles da. Sehen hilft!

ART PROTECTS YOU

 

 

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25. 10. – 23. 11. 2007

Area53

Gumpendorfer Straße 53
A-1060 Vienna/Austria